Thanatopraxie Thanatopraxie Thanatopraktische Versorgung

Unter Thanatopraxie versteht man die Lehre und die Kunst, einen menschlichen Körper zeitweise haltbar zu machen. Die moderne Thanatopraxie hat ihren Ursprung im Einbalsamieren; bereits in der Antike wurden entsprechende Verfahren des Konservierens entwickelt: am bekanntesten sicherlich im Rahmen des Totenkultes im Alten Ägypten - der eigentliche Prozess des Balsamierens dauerte allerdings 35 bis 40 Tage.

Im Gegensatz hierzu ist die moderne Thanatopraxie das erste schnellwirkende Verfahren, mit dem der natürliche Zersetzungsvorgang für ein bis zwei Wochen unterbrochen werden kann. Damit werden zum Beispiel auch längere Überführungen unproblematisch überstanden.

Die Behandlung bewirkt weiterhin eine innere wie äußere Desinfektion. Krankheiten durch den Kontakt mit dem Toten können so nicht mehr übertragen werden. Eine hygienische Aufbahrung wird auf diese Weise sichergestellt: Die typische Geruchsbildung tritt nicht ein und der Tote behält seine natürliche Hautfarbe. Für die Hinterbliebenen bleibt dadurch die Möglichkeit erhalten, in aller Ruhe am offenen Sarg Abschied zu nehmen.

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